Der Hobie Cat 16 Katamaran wird mit extrem viel Mastfall gesegelt, wobei sich der Baumblock und der am Traveller befestigte Block der Großschot auf dem 'am Wind Kurs' sogar berühren. Oft hört man den damit verbundenen Ausdruck Block auf Block fahren. GEschichte:Hobie Alter entwickelte Ende der 60'er den ersten Strand Katamaran der Welt mit asymmetrischen Rümpfen: den Hobie Cat 14. Inzwischen segeln mehr als 200.000 Hobie Catamarane auf der ganzen Welt, wobei der Hobie Cat 16 zu dem erfolgreichsten Cat überhaupt zählt. Mit mehr als 100.000 gebauten Exemplaren führt er die Verkaufsstatistik unangefochten an. Der hohe Verbreitungsgrad und ein voller Regattakalender machen diese Klasse nach wie vor sehr attraktiv. In den Sommermonaten werden fast jedes Wochenende spezielle Regatten für diese Klasse angeboten, bei denen auch Regattaeinsteiger gern gesehen sind. Diese Seite verwendet Frames. Frames werden von Ihrem Browser aber nicht unterstützt.
| Der Hobie 16 verfügt von Hause aus über wenig Trimmeinrichtungen. Daher ist es wichtig diese möglichst optimal einzusetzen und für die unterschiedlichsten Revierbedingungen ein günstiges Setup einzustellen. Keine Angst, ihr werdet jetzt nicht erst eine Stunde damit beschäftigt sein den Cat zu trimmen bevor Ihr auf's Wasser könnt, vielmehr sollte versucht werden ein Grundtrimm ins Boot zu bekommen, welcher dann durch kleine Variationen an die herrschenden Bedingungen angepaßt wird. | ||
| Der Grundtrimm beinhaltet beispielsweise die
Luv bzw. Lee Gier. Damit ist das Laufverhalten des Cats auf dem am Wind
Kurs gemeint: Neigt der Hobie eher in den Wind oder aus dem Wind zu drehen. Der Cat sollte auf dem am Wind Kurs leicht nach Luv ziehen, wobei ein Ruderdruck jedoch nicht merklich spürbar sein sollte. Die Gier könnt ihr durch die Veränderung des Mastfalls einstellen. Je mehr Mastfall desto größer die Luvgier. Da nun relativ viel Maßtfall eingestellt wird könnt ihr die Luv Gier kompensieren, indem ihr die Neigung der Ruderblätter verändert. Diese wird an der Justierschraube am oberen Rudergehäuse, an dem der Ruderarm befestiegt ist, eingestellt. Wandert die Vorderkannte des Ruders weiter zum Heck, wird die Luv Gier vermindert. Eine weitere Möglichkeit wäre die Befestigung der Fock am Locheisen des Hahnepot. Je weiter oben die Fock angeschlagen wird, desto größer wird die Luv Gier und umgekehrt. Der Grundtrimm beinhaltet darüberhinaus die Parallelität der Ruderblätter, die von Zeit zu Zeit kontrolliert werden sollte. Eingestellmöglichkeit bietet die Justierschraube an der Anlenkstange. Mit einem Maßband könnt ihr den Abstand an der Vorderkannte sowie der Hinterkannte der Ruderblätter (bei heruntergelassenen Rudern) ermitteln. Beide Abstände sollten gleich sein, wobei der Abstand der Hinterkannten bis zu 5mm größer sein darf. |
Als Leichtwind Grundeinstellung hat sich folgendes bewährt: Wanten im 3. Loch von unten im Locheisen einschäkeln. Fock im 3. Loch von oben im unteren Locheisen am Hahnepot einschäkeln. Fockschot im 2 .Loch von unten am Lochblech der Fock einschäkeln. Den Mastfall stellt ihr jetzt über das Fockfall so ein, daß ihr das Großsegel bei wenig durchgesetztem Vorliek (keine Falten am Vorliek) gerade noch Block auf Block dichtholen könnt. Die Fock muß jetzt auch maximal dichtgeholt werden können. Bekommt Ihr die Fock nicht mehr richtig dicht, müßt Ihr die Fock am Hahnepot weiter höher einschäkeln.
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